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Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath
Johannes-Brahms-Platz 9-11, D-20355 Hamburg
Tel: +49 (40) 34107875
Fax: +49 (40) 34107889
email: Randzio-Plath@gmx.de

Europa ade?

7. November 2018, Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste, Region Hamburg

„In diesen Zeiten des Wandels und im Bewusstsein der Anliegen unserer Bürgerinnen und Bürger bekennen wir uns zur Agenda von Rom und wollen uns für (…) ein soziales Europa einsetzen: eine Union, die auf der Grundlage nachhaltigen Wachstums den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt sowie Zusammenhalt und Annäherung fördert und dabei zugleich die Integrität des Binnenmarktes wahrt; eine Union, die der Unterschiedlichkeit der nationalen Systeme und der Schlüsselrolle der Sozialpartner Rechnung trägt; eine Union, die die Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie die Rechte und die Chancengleichheit aller fördert; eine Union, die Arbeitslosigkeit, Diskriminierung, soziale Ausgrenzung und Armut bekämpft; eine Union, in der junge Menschen die beste Bildung und Ausbildung erhalten und auf dem gesamten Kontinent studieren und Arbeit finden können; eine Union, die unser kulturelles Erbe bewahrt und kulturelle Vielfalt fördert.“ „Erklärung von Rom“ der Staats- und Regierungschefs der EU, 25. März 2017. (mehr …)

Geschlechtergerechtigkeit und Welthandel Fachkonferenz, 08.10.2018, Berlin

Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath, Vorsitzende Marie-Schlei-Verein

Viele Experten bezeichnen Frauen als Gewinnerinnen des freien Welthandels. Hunderte von Millionen zusätzliche Jobs sind in Frauenhand. Aber es sind Billigjobs oder prekäre Arbeitsverhältnisse, vor allem in Asien.  In der Europäischen Union haben viele Frauen durch die Veränderung der Wertschöpfungsketten z. B. im Textil- und Chipsbereich ihre Arbeitsplätze verloren. Zu massiven Einbrüchen bei Frauenarbeitsplätzen kam es 1998 im Rahmen der Asienkrise, wo Millionen von Frauen aus den Freihandelszonen wieder zurück in ihre Dörfer mussten. Und die katastrophalen Arbeitsbedingungen in Subunternehmen weltweit, die Agenten der Wertschöpfungsketten global, gefährden das Leben und die Gesundheit von Millionen von Frauen. (mehr …)

Helma Steibach – Erinnerung und Ansporn: Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

Professor Dr. h.c. Christa Randzio-Plath, Hamburg 24. Juli 2018

Helma Steinbach war eine engagierte und kompetente Kämpferin. Sie wusste um das Potenzial von Zusammenschlüssen – durch Gewerkschaften, Genossenschaften und auch politische Parteien für solidarische Gesellschaften und gegen Ungleichheit. Kooperation in einer globalisierten Gesellschaft, starke Gewerkschaften und starke Frauenbewegungen werden als Antwort auf die globalisierten Machtverhältnisse und die Zerstörung kooperativer multilateraler Zusammenarbeit mehr denn je gebraucht. (mehr …)

Frauenrechte in Gefahr: Wie können die UN-Agenda 2030 und CEDAW helfen?

Vortrag 07.05.2018, Landesfrauenrat

Wenn die Gleichstellung von Frau und Mann nicht durchgesetzt wird, können die Nachhaltigkeitsziele nicht erreicht werden. Diese Einsicht prägte die UN- Familie, als sie die Geschlechtergerechtigkeit und die Stärkung von Frauen in Ziel 5 als  eigenständiges Ziel beschloss und gleichzeitig die Geschlechtergerechtigkeit zur Querschnittsaufgabe für alle Ziele erklärte.

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Vortrag Marie-Schlei-Verein am 21.04.2018

Armut ist sexistisch, weil die Gesellschaft sexistisch ist.  Sexismus findet überall statt. Bildung, Klima, Macht, Wirtschaft und Gesundheit werden von Sexismus geprägt.

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Einladung zu Konferenz: “Armut ist sexistisch” am 21. April 2018

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Frauenempowerment in Entwicklungsländern – helfen wir richtig?

Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath, Vorsitzende Marie-Schlei-Verein, Kooperationsveranstaltung 16. März 2018 Bonn, Volkshochschule /Marie-Schlei-Verein und Südwind

Armut und Ungleichheit sind sexistisch.

Aktuelle Erhebungen von UN-Women belegen: Weltweit leben 122 Frauen im Alter von 25 bis 34 Jahren in extremer Armut, also von weniger als 1,55 € am Tag, verglichen mit 100 Männern derselben Altersgruppe. Weltweit sind nur 13% der Personen, die Agrarflächen besitzen, Frauen. Frauen leisten 2,6-mal so viel unbezahlte Sorge- und Hausarbeit wie Männer. Die globalen geschlechtsbedingten Entgeltunterschiede belaufen sich auf 23 Prozent. In ländlichen Gegenden erreicht die Lohnlücke sogar bis zu 40 Prozent. Selbst 70% der working poor sind Frauen. Viele haben nur eine Mahlzeit am Tag.

Diese Frauenarmut zu bekämpfen ist ein Anliegen vom Marie-Schlei-Verein, das über  Geschlechtergerechtigkeit hinausgeht. Denn: Frauen investieren einen größeren Anteil ihrer Einkünfte in ihre Familien, als Männer dies tun. Ökonomisches Empowerment von Frauen kann somit Effekte erzielen, die weit über die individuelle Stärkung von Frauen hinausgeht. Hätten Frauen in ländlichen Regionen dieselben Ressourcen wie Männer, so würden jährlich 150 Millionen Menschen weniger Hunger leiden. Wenn wir Armut überwinden wollen, wie es die UN-Agenda 2030 zum ehrgeizigen Ziel hat, müssen wir anerkennen, dass Armut nicht nur ein weibliches Gesicht hat, sondern schlicht sexistisch ist.

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