Archiv der Kategorie: Artikel und Beitraege

Deutschlands G20-Präsidentschaft 04.Juli 2017 Berlin Vorbild oder Vexierbild für die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit

Deutschlands G20-Präsidentschaft 04. Juli 2017 Berlin

Vorbild oder Vexierbild für die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit

Fachtagung Gender Empowerment Friedrich-Ebert-Stiftung / Marie-Schlei-Verein

Deutschland ist erstmals Gastgeber der G20-Staaten am 7.und 8. Juli 2017 in Hamburg. Die G20-Staaten repräsentieren gegenwärtig über 80 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts, drei Viertel des Welthandels und rund zwei Drittel der Weltbevölkerung.

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G20 in Hamburg, Thesen und Perspektiven, auch aus der Gleichstellungsperspektive

Landesfrauenkonferenz der AsF Hamburg, 23. Mai 2017
Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath

  1. Die G20-Staaten repräsentieren gegenwärtig über 80 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts, drei Viertel des Welthandels und rund zwei Drittel der Weltbevölkerung. G20 entstand auf Einladung von Präsident Obama als Gipfel der Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer und der EU, um eine Antwort auf die Herausforderungen der Finanzmarktkrise zu finden. Inzwischen beschäftigt sich der G20-Gipfel mit nahezu allen großen Themen. Es nehmen 19 Staaten, die EU, aber auch die internationalen Organisationen und besondere Gäste auf Einladung der jeweiligen Präsidentschaft teil. Jedes Jahr wechselt die Präsidentschaft.Die G20 ist keine Weltregierung, die G20 ist ein informelles Format, es gibt weder eine Organisation noch ein Sekretariat. Die politische und ökonomische Machtfülle war und ist ein Reizpunkt für die sog. Weltgesellschaft, die allein in den UN eine legitimierte internationale Institution sieht. Machtfülle, Mangel an Transparenz und Rechenschaftspflichtigkeit gehören zu den Kritikpunkten an G20. Außerdem werden die G20-Staaten kritisch identifiziert mit dem herkömmlichen Wirtschaftsmodell, das auf Wirtschaftswachstum setzt, um weltweiten Krisen zu trotzen und dabei Ungleichheit, wachsende Ungleichheit, ermöglicht und jegliche Nachhaltigkeit vermissen lässt, die in der UN-Agenda 2030 einstimmig beschlossen worden ist. Dabei werden die G20- Staaten auch als Verursacher der Krisen und Konflikte kritisiert, während die G20- Staaten selbst sich als Teil der „Lösung“ sehen.

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Mit Frauen ist Staat zu machen

Prof. Dr.h.c. Christa Randzio-Plath, Vorsitzende Marie-Schlei-Verein

Mit Frauen ist Staat zu machen…

Deutschland hat die G20-Präsidentschaft. Erstmals präsidiert ein weiblicher Regierungschef. Erstmals zog auch Glamour in eine Vorkonsultation zu dem G20-Gipfel ein. Women20 (W20) ist eine sog. Engagement Group, zu denen alle nichtstaatlichen Akteure gehören- von der Zivilgesellschaft über Think Tanks bis zu Gewerkschaften und Business. Mit Frauen ist Staat zu machen weiterlesen

Der G20-Gipfel und die Zivilgesellschaft

Professor Dr.h.c. Christa Randzio-Plath, Vorsitzende Marie-Schlei-Verein, Stellv. Vorsitzende VENRO 2004-2014

Globalisierung ist menschengemacht und braucht politische Gestaltung. Dazu sind die G20-Staaten bei ihrem Hamburg- Gipfel gefordert. Die Nachhaltigkeitsagenda vom September 2015 war angesichts einer immer mehr von Kriegen, Gewalt, Terror und Ungleichheit sowie Geschlechterungerechtigkeit gekennzeichneten Welt ein nicht selbstverständlicher Glücksmoment internationaler Verständigung. Sie enthält Grundsätze, die sich an den Interessen der Menschen und der Umwelt orientieren und die den Globalisierungsprozess gerechter und inklusiver machen können. Der G20-Gipfel und die Zivilgesellschaft weiterlesen

Auch im Lutherjahr eine Ausnahmefrau: Dorothee Sölle

Vortrag 11. Mai 2017
Ev.-luth. Kirche Blankenese am Marktplatz

Dorothee Sölle war eine mutige Persönlichkeit und erlaubte sich, „die jeweils andere zu sein, den Frommen die Politische, den Politischen die Fromme, den Bischöfen die Kirchenzerstörerin und den Entkirchlichten die Kirchenliebende” So ihr Ehemann, ihr theologischer und politischer Partner, Fulbert Steffensky.

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G20 in Hamburg

SPD – Altona, 3. Mai 2017

Worin besteht der Auftrag der G 20?
Welche politischen Initiativen sind bisher von ihr ausgegangen?
Welche zentralen Themen stehen auf dem Gipfel 2017 auf der Tagesordnung?
Was tut die Bundesregierung als diesjährige Präsidentschaft der G 20?
Kommt es zu weiteren Fortschritten oder stehen wir am Beginn einer neuen Eiszeit?
Protestbewegung und Alternativen – was fordern z.B. die C 20, der Zusammenschluss internationaler zivilgesellschaftlicher Initiativen

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G20-Gipfel und Gender

DEUTSCHE G20-PRÄSIDENTSCHAFT
– EINE VERNETZTE WELT GESTALTEN –
Prof. Dr. h. c. Christa Randzio-Plath

Vom 7. bis 8. Juli treffen sich die 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie die Europäische Union. Teilnehmen werden auch internationale Organisationen, wie zum Beispiel IWF, Weltbank, Internationale Arbeitsorganisation, OECD, sowie die Regionalorganisationen zum Beispiel Afrikanische Union, Mercosur, Asean und weitere Gäste auf Einladung der G20- Präsidentschaft zum G20- Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschef.

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Rede Europaunion 2017

Für 500 Millionen Menschen ist Europa zu einer Region geworden, in der man gut und in Frieden leben kann, mit gleichen Rechten für alle, in einem rechtsstaatlichen Rahmen, in Wohlstand, ohne Diskriminierung und in einer einigermaßen egalitären Gesellschaft und gesünderen Umwelt. Wenn bei den gegenwärtigen Produktions-und Konsumstrukturen bis zum Jahr 2050 fast 10 Milliarden Menschen einen europäischen Lebensstil anstreben würden, wären die natürlichen Ressourcen von mindestens zwei Planeten Erde erforderlich. Gleichzeitig nimmt die Fragilität des Finanz- und Wirtschaftssystems, mehr noch die soziale Ungleichheit zu. Selbst IWF, OECD und IW warnen.

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Der G20-Gipfel
in Hamburg und
die Zivilgesellschaft

Globalisierung ist menschengemacht und braucht politische Gestaltung. Dazu sind die G20-Staaten bei ihrem Hamburg-Gipfel gefordert. Die Nachhaltigkeitsagenda vom September 2015 war angesichts einer immer mehr von Kriegen, Gewalt, Terror und Ungleichheit sowie Geschlechterungerechtigkeit gekennzeichneten Welt ein nicht selbstverständlicher Glücksmoment internationaler Verständigung. Sie enthält Grundsätze, die sich an den Interessen der Menschen und der Umwelt orientieren und die den Globalisierungsprozess gerechter und inklusiver machen können. Der G20-Gipfel
in Hamburg und
die Zivilgesellschaft
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