Elke Ferner: Symbol für Frauenpower

Elke Ferner ist weder Clara Zetkin noch Rosa Luxemburg. Aber sie steht für das Ende der Männerdominanz in der SPD. Nach dem Wahldebakel 2017 sah sie richtigerweise die Chance für Frauen in Führung und forderte nach nahezu 155 Jahren SPD…

…die erste Frau an der Spitze der SPD. Und nun wird Andrea Nahles SPD-Partei-Vorsitzende. Wie ihre politischen Urgroßmütter und Großmütter ist die AsF- Vorsitzende Elke Ferner kampferprobt, mit ihrem Bundestagswahlkreis in Saarbrücken, mit ihren Funktionen in Regierung, Fraktion, SPD-Parteivorstand… Seit 1983 mit ihrem Eintritt in die SPD engagiert sich Elke Ferner für die Gleichstellung der Frauen in Deutschland, in der Europäischen Union, aber auch weltweit. Sie hat als Kuratoriumsmitglied des Marie-Schlei-Vereins und als AsF-Vorsitzende immer wieder die internationale Solidarität beschworen und tatkräftig die Projekt- und Bildungsarbeit des Marie-Schlei-Vereins unterstützt.

Ihr frauenpolitisches und gleichstellungspolitisches Engagement zählte auch auf der EU-Ebene, bei den PSE-Frauen und im Rahmen der internationalen Engagements. Die Frauenverbände und NRO schätzend dieses Engagement. Dies wurde bei den CEDAW-Beratungen deutlich. Entschieden verteidigte sie die Strategien von Gendermainstreaming und Genderbudgeting auch für Deutschland. Sie machte deutlich, dass die Einführung des Gender-Budgeting auf Bundesebene nur einen mächtigen Gegner hatte: den Bundesfinanzminister…

Elke Ferner zählt zu den Mitstreiterinnen und Unterstützerinnen des Marie-Schlei-Vereins, der fast 35 Jahre lang für gelebte Solidarität mit den Frauen in Afrika, Asien und Lateinamerika steht, für erfolgreiche Projektarbeit von Frauen für Frauen, für internationale Bildungsarbeit in Deutschland und – Frauenpower für eine gerechte Welt.

Elke Ferner, Floridah und Christa Randzio-Plath auf der Jubiläumsveranstaltung 2014 Übergabe CEDAW-Schattenbericht 2017 an Elke Ferner

 

„Der Blick über den eigenen Tellerrand, die Völkerverständigung und gelebte Frauensolidarität gehören seit der Gründung der AsF zu unseren programmatischen Schwerpunkten”, so Elke Ferner auf der Jubiläumsveranstaltung des Marie-Schlei-Vereins am 29. März 2014 in Hamburg.

Sie unterstreicht die Notwendigkeit von Frauenprojekten. “Frauenausbildung ist dabei der Schlüssel zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen. Dies ist nicht nur der Schlüssel für die persönliche Entwicklung der Frauen, sondern auch für das Wohlergehen der ganzen Gesellschaft. Der Grundsatz Frauenrechte sind Menschenrechte zieht sich wie ein roter Faden durch die konkrete Entwicklungszusammenarbeit. Das ist ein Wert an sich.Dass das Empowerment von Frauen zudem ökonomisch sinnvoll ist, sollte sich mittlerweile gerumgesprochen haben.“

Der Marie-Schlei-Verein dankt Elke Ferner für ihr unermüdliches und kompetentes Engagement. Ich wünsche mir, dass sie ihre unschätzbaren Kenntnisse und Erfahrungen zur Stärkung der Rechte und Rollen von Frauen und Mädchen im Marie-Schlei-Verein und in der europäischen und internationalen Politikdikussion weiterhin erfolgreich einbringt.

Sie wünscht sich wie der Marie-Schlei-Verein die Beteiligung von Frauen auch in der Umsetzung der UN-2030 Agenda: „Niemand darf zurückgelassen werden.“ Wir brauchen Elke Ferner weiterhin an unserer Seite, damit alle Frauen wissen: nichts über uns ohne uns.